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Mobile first – So wichtig ist das Smartphone in der Mitarbeitergewinnung

In den letzten Jahren hat sich viel verändert. Vor allem die Digital Natives setzen ihr Smartphone in allen Lebenslagen ein. Arbeitgeber müssen sich entsprechend anpassen, um diese Zielgruppe zu erreichen. Eine Möglichkeit ist es, das Handy als Werbemedium einzusetzen. Laut Umfragen schauen wir im Schnitt etwa 30-mal pro Tag auf unser Smartphone – Menschen zwischen 18 und 34 Jahren sogar über 60-mal.

Dabei ist es unerheblich, ob wir uns im Zug oder auf der Couch befinden. Wichtig ist nur, dass wir unser Handy griffbereit haben. Diese Zahlen zeigen, dass Unternehmen mit einer mobilen Strategie punkten können. Denn nur so ist es möglich, die Aufmerksamkeit der Nutzer zu gewinnen und auf das Unternehmen aufmerksam zu machen.

 

 

Was ist eigentlich eine mobile Strategie?

Ganz einfach:

Eine mobile Strategie ist die gezielte Planung und Umsetzung von Maßnahmen, um das Unternehmen auf dem mobilen Markt zu positionieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Unternehmen eine App oder eine mobile Website hat. Wichtig ist nur, dass die Inhalte und Prozesse für den mobilen Einsatz optimiert sind. Denn viele Menschen suchen heute Jobs über ihr Smartphone.

Die Vorteile einer mobilen Strategie liegen auf der Hand:

– Die Nutzer können sich überall mit dem Unternehmen verbinden.

– Das Unternehmen ist jederzeit und überall erreichbar.

– Die Inhalte und Prozesse sind auf die Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt.

 

 

Wie setzt man eine mobile Strategie um?

Ganz einfach:

– Zunächst muss das Unternehmen ermitteln, welche Zielgruppe es mit der Strategie erreichen möchte.

– Danach sollte die Zielgruppe genauer analysiert werden. Dazu gehören Fragen wie: Wo hält sich die Zielgruppe auf? Wie ist ihr Medienverhalten?

– Anschließend müssen die Inhalte und Prozesse an die Bedürfnisse der Zielgruppe angepasst werden.

– Die Umsetzung sollte in enger Abstimmung mit den Kunden erfolgen.

– Die Strategie sollte regelmäßig überprüft und angepasst werden.

Wenn Sie sich entscheiden, eine mobile Strategie umzusetzen, dann ist es wichtig, dass diese zielgerichtet ist. Die Strategie sollte auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten sein und nicht einfach nur „von oben“ festgelegt werden. Nur so kann das Unternehmen langfristig erfolgreich sein.

Dementsprechend sollten Unternehmen auch in mobiles Recruiting investieren und ihre Stellenanzeigen entsprechend gestalten. Denn mobiles Recruiting ist effektiv: 78 % der Bewerber würden sich über eine mobile Stellenanzeige informieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie die Anzeige bis zum Ende lesen, ist jedoch geringer als bei einer herkömmlichen Anzeige. Dennoch: Werden potenzielle Bewerber durch eine ansprechende Gestaltung der Anzeige neugierig, kann man sie mit einem Klick auf die Stellenanzeige weiterleiten.

 

Googles Mobile First Indexierung

Sorgt dafür, dass die Suchergebnisse zunehmend auf die mobile Ansicht optimiert werden. Denn mehr als die Hälfte der weltweiten Internetsuchen werden bereits über mobile Endgeräte abgewickelt. Auch Unternehmen sollten daher auf eine mobile-freundliche Karriereseite setzen. Wobei die eigentliche Bewerbung dann doch meist vom Rechner aus erfolgt. Seine Bewerbungsunterlagen hat man selten auf dem Handy.
Employer branding

ist ein weiterer wichtiger Faktor, der bei der Suche nach dem richtigen Kandidaten eine Rolle spielt. Wenn Stellenanzeigen auf allen relevanten Kanälen – also auch in den sozialen Netzwerken – erscheinen, ist das ein gutes Signal für potenzielle Bewerber. Sie sehen, dass sich das Unternehmen um die Ansprache kümmert und auch in Zukunft investieren will. Außerdem bekommen sie ein besseres Gefühl für Unternehmen, die sich gut sichtbar und klar positionieren.

Durch Mobile Recruiting ist es möglich, in den Alltag potenzieller Bewerber zu gelangen – ein enormer Vorteil für Recruiter. Unternehmen sollten daher auf eine mobile-freundliche Karriereseite setzen und Stellenanzeigen entsprechend gestalten. Eine Anzeige, die auf einem mobilen Endgerät nicht lesbar ist, schadet eher als dass sie nützt. Schließlich zeigt sie, dass das ausschreibende Unternehmen nicht sonderlich zukunftsorientiert ist.
Höhere Sichtbarkeit schafft Vertrauen.

Investieren Unternehmen in ihr Employer Branding und stellen sicher, dass Stellenanzeigen auf allen relevanten Kanälen erscheinen, übermitteln sie ein klares Signal an potenzielle Bewerber: Wir kümmern uns um unseren Ruf und wollen auch in Zukunft investieren. Dieses Vertrauen ist entscheidend, um die richtigen Kandidaten für die eigenen Stellen zu finden. Denn nur so können Unternehmen sicherstellen, dass die Bewerber auch zu ihnen passen und ein gutes Arbeitsklima schaffen.

 

Mehr qualifizierte Bewerber finden dich

Mobiles Recruiting sorgt für eine höhere Reichweite und meist für mehr Bewerbungen. Das liegt daran, dass mobile Recruitingprozesse simpel und zeitsparend gestaltet werden. Die Hemmschwelle für eine Bewerbung liegt so deutlich niedriger als bei einer klassischen Bewerbung. Häufig werden bei mobilen Bewerbungen auch zeitsparende Optionen wie One Click Bewerbungen eingesetzt, bei denen meist nur wenige Angaben gemacht werden müssen. So wird die Hemmschwelle noch einmal deutlich gesenkt.

 

Mobile Recruiting auch für kleinere Unternehmen umsetzbar

Auch für das mobile Recruiting gilt das Pareto Prinzip. Mit 20% des Aufwandes lassen sich 80% Wirkung erzielen. Man braucht also als Unternehmen nicht gleich in eine App, oder andere Software zu investieren. Es reicht im ersten Schritt, auf eine mobil gut lesbare Karriereseite und Stellenanzeigen zu achten.

Eine Stellenanzeige als PDF zu erstellen, wie es einige Unternehmen noch immer machen, ist dabei der worst case. Ein PDF Dokument passt sich auf dem Handy-Display nicht an. Um lesbar zu sein, muss das PDF herangezoomt und hin und her geschoben werden. Das macht man als Nutzer nur bei wirklich interessanten Inhalten und die Stellenanzeige gehört an diesem Punkt im Bewerbungsprozess noch nicht dazu.

Des Weiteren wird ein PDF nicht von Google als Stellenanzeige identifiziert und du verspielst somit die Möglichkeit, dort wo ein Großteil der Jobsuchen beginnt gut sichtbar zu erscheinen.

Und PDFs sind auch intern, bei Erstellung und Aktualisierung unnötig kompliziert.
Vorsicht bei WhatsApp und anderen Messenger Diensten

Immer mehr Unternehmen bieten auf Ihrer Karriereseite die Kontaktaufnahme per WhatsApp an. Eigentlich gut gedacht, die meisten Menschen haben die App auf ihrem Handy, die Schwelle zur Kontaktaufnahme ist sehr niedrig.

Allerdings sollte man sich vor der Auswahl eines Kommunikationskanals immer fragen, ob man diesen dann auch entsprechend bedienen kann. Messenger Dienste sind extrem schnelle Kommunikationsmedien und die Menschen, die diese nutzen, erwarten, im Sinne eines Gespräches per Chat, schnell eine Antwort. Während es per E-Mail ok ist, erst ein paar Tage später ausführlicher auf Fragen zu antworten, wird bei Messenger Diensten eine Antwort binnen weniger Stunden erwartet. Vielleicht kennst du das selber, wenn es auf einer Webseite ein Angebot zum Chatten mit dem Kundendienst gibt und nachdem du deine Nachricht abgeschickt hast, erhältst du eine Nachricht, dass gerade niemand am anderen Ende erreichbar ist. Das wirft eher ein schlechtes, als ein gutes Licht auf die entsprechende Firma. Sie bietet einen schnellen Kontakt an, kann dem aber selbst nicht genügen. So etwas wirkt frustrierend, auch bei Bewerbungen.

Außerdem kann die Nutzung von WhatsApp, als Unternehmen Datenschutzrechtliche Probleme mit sich bringen.

 

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