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So baust du eine Arbeitgebermarke auf

Arbeitgebermarke aufbauen

Die fünf Grundregeln für den aufbau deiner arbeitgebermarke:

 

Konsistenz

Eine Marke braucht Konsistenz. Eine Markenbotschaft Wiederholung, um im Gedächtnis zu bleiben. Das gilt auch für deine Arbeitgebermarke. Wenn du also eine Plattform gewählt hast, auf der sich deine Zielgruppe befindet, mache dir einen realistischen Redaktionsplan, der langfristig aufrecht zu erhalten ist.

Wie oft die Woche willst du posten, wer muss wann was dafür zur Verfügung stellen. (Bild, Text, Informationen etc.)

Um bei der Erstellung von Content Zeit zu sparen, empfiehlt sich eine klare Routine. Auch solltest du mindestens eine Woche vorproduzieren und feste Zeiten zur Produktion mehrerer Beiträge am Stück einplanen. Das geht erfahrungsgemäß schneller, als täglich einen Post zu erstellen.

Die Beiträge lassen sich entweder automatisiert zu bestimmten Zeiten veröffentlichen, oder manuell, aber dann schon vorgefertigt.

 

Interaktion

Erstelle Beiträge, mit denen ich als Leser interagieren kann. Zu denen ich etwas beisteuern kann, die für mich als Leser relevant sind. Social Media ist kein Verteiler für platte Werbebotschaften, sondern für Interaktion gemacht.

Achte darauf, dass du z.B. Neuigkeiten postest, aber eben nur ab und zu. Als Leser interessiert es mich nicht, dass ihr auf Job- Messe XY wart. Dazu kann ich mich weder äußern, noch hat diese Info Relevanz für mich.

Eine Woche vor der Messe Informationen über den Stand, mögliche Themen, wen genau ich dort treffen kann und warum ich dort hinkommen sollte, am besten noch Fragen dazu, welche Infos ich als Interessent denn gerne hätte, sind schon deutlich relevanter.

Social Media lebt von der Interaktion in beide Richtungen, also gib mir etwas, womit ich interagieren kann.

 

Engagement

Je mehr Engagement unter einem Post ist, desto relevanter wird er eingeschätzt und desto größer wird seine Reichweite. Das gilt für jede Plattform. Egal ob Facebook, Instagram oder Linkedin. Das Engagement ist immer ein Schlüsselfaktor für die Reichweite.

Engagement bedeutet allerdings auch, auf Kommentare unter dem Post zu antworten. In den Dialog zu gehen und zeitnah zu interagieren. Einfach einen Post absetzen und sich dann aus dem Staub machen, macht wenig Sinn. Heutzutage sind schon Antwortzeiten von einem Tag eine Ewigkeit. Deshalb Sollte die verantwortliche Person mindestens morgens und abends einmal Kommentare beantworten und dafür auch feste Zeiten einplanen.

 

Relevanz

Ob etwas relevant ist, entscheidet der Leser, niemand sonst. Was garantiert nicht relevant ist, sind Bilder vom letzten Betriebsfest. Versuche also für mich als potenziellen Jobinteressenten relevante Dinge zu posten. Wenn dir da nichts einfällt, frage deine Mitarbeiter, was sie interessieren würde und versuche in den Schuhen des Interessenten zu gehen.

Was könnte mich interessieren, der ich evtl. bei euch arbeiten möchte?

 

Nahbarkeit

Menschen interagieren mit Menschen.

Du bist zwar eine Firma und als solche trittst du auch auf, aber Menschen interagieren auf social Media mit Menschen, nicht mit Firmen. Deshalb solltest du dir zum Aufbau der Arbeitgebermarke jemanden suchen, der oder die das Gesicht deines Unternehmens wird. Zumindest sollte es ein Ansprechpartner geben, der oder die in deinem Namen interagiert.

Ein glattes Firmenprofil lädt nicht zur Interaktion ein. Die Menschen, die in der Firma arbeiten schon. Sicher brauchst du auf einigen Plattformen eine Unternehmensseite, aber eine Person dahinter wird die Interaktionsrate deutlich erhöhen.

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Meistens läuft es doch so ab. Entweder es kündigt jemand und schneller als du gucken kannst, brauchst du jemand neues, oder Frau Müller geht in Rente und irgendwie ist es im Tagesgeschäft untergegangen, dass wir die Stelle neu besetzen müssen.